Gebärmutter aufbau

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Dabei können langanhaltende und mild verlaufende Krankheitsbilder entstehen, bei welchen lediglich ein diffuser Druckschmerz im Unterbauch besteht, oder auch schwere Erkrankungen mit hohem Fieber, Erbrechen und der Notwendigkeit einer akuten stationären Behandlung. Als Risikofaktoren für ein Zervixkarzinom gelten eine unzureichende Genitalhygiene, wechselnde Sexualpartner sowie ein früher erster Geschlechtsverkehr.

Obwohl dieses Gewebe dem Endometrium ähnelt, verhält es sich außerhalb der Gebärmutter anders und kann zu verschiedenen gesundheitlichen Problemen führen. Die Informationen können keinen Arztbesuch ersetzen. Bildgebende Verfahren wie Ultraschall oder MRT können in einigen Fällen zur genaueren Beurteilung der Beckenstrukturen hinzugezogen werden.

Anatomie & Aufbau

An der Gebärmutter werden verschiedene anatomische Abschnitte unterschieden: Das obere Ende heißt Gebärmutterfundus (Fundus uteri) - hier mündet seitlich jeweils ein Eileiter ein.

Bei älteren Frauen sinkt die Gebärmutter häufig aufgrund einer Schwäche des Beckenbodens ab. Bei erfolgreicher Einnistung wird die Progesteronproduktion aufrecht erhalten.

Die Lymphe wird über unterschiedliche Wege drainiert, was bei bösartigen Erkrankungen der Gebärmutter beachtet werden muss.

Gebärmutter – Aufgaben und Funktionen

Die Gebärmutter ist derjenige Teil des weiblichen Reproduktionssystems, in welchem ein Embryo zum Fötus heranwachsen kann, bis er weit genug entwickelt ist, um durch die Geburt auf die Welt zu gelangen.

Die zum Cavum zeigende Innenschicht, das Stratum functionale, baut sich in der ersten Hälfte des weiblichen Zyklus unter dem Einfluss von Östrogen auf (Proliferationsphase) und produziert mit seinen Drüsenzellen, den Glandulae uterinae, zunehmend alkalisches Sekret zum Schutz vor Infektionen und für die optimale Vorbereitung auf die Einnistung einer Eizelle.

Nach dem Eisprung bildet der Gelbkörper, die ehemalige Hülle der Eizelle im Eierstock, Progesteron, das die Schleimhautreifung weiter vorantreibt.

Die Behandlung richtet sich nach dem Ausmass der Senkung und den Beschwerden.

Die Anatomie der weiblichen Geschlechts- und Fortpflanzungsorgane zeigt deutlich die Gebärmutter und die Eierstöcke.

Die Gebärmutter ist ein muskulöses Hohlorgan, das näherungsweise die Größe und Form einer auf dem Kopf stehenden Birne besitzt.

Durch regelmässige Vorsorgeuntersuchungen und den HPV-Test lassen sich Vorstufen früh erkennen und behandeln. Später können Zwischenblutungen, Blutungen nach dem Geschlechtsverkehr oder ungewöhnlicher Ausfluss auftreten.

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Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen (Pap-Tests) und HPV-Impfungen sind entscheidend zur Früherkennung und Prävention. Bei gebärfähigen Frauen bereitet sich die Gebärmutterschleimhaut in jedem Menstruationszyklus darauf vor, eine befruchtete Eizelle aufzunehmen. Ausgeprägte Befunde müssen mittels Operation behandelt werden, bei der die Gebärmutter wieder angehoben und ihre Aufhängung im Becken verstärkt wird.

  • Welche Nachteile hat die Entfernung der Gebärmutter?
  • Nach einer Entfernung der Gebärmutter kann keine Schwangerschaft mehr eintreten.

    Dadurch kann sich die Gebärmutter vergrössern und es können starke Menstruationsschmerzen oder Blutungen auftreten. Während manche Frauen kaum etwas spüren, leiden andere unter chronischen Schmerzen oder haben Schwierigkeiten, schwanger zu werden. Diese gehen darauf zurück, dass die Gebärmutter embryonal aus der Verschmelzung zweier sogennanter Müller-Gänge entsteht.

    Sie führt zum Ausbleiben der Menstruation und zu Unfruchtbarkeit. Endometriose kann sowohl starke Menstruationsbeschwerden als auch chronische Schmerzen im Beckenbereich verursachen und ist eine der Hauptursachen für Unfruchtbarkeit bei Frauen. Dies kann ein massives Druckgefühl und Schmerzen auslösen, zudem wird die Funktion von Harnblase und Mastdarm gestört, es kommt zu Verstopfung und Harn- oder Stuhlinkontinenz.

    Manchmal hilft der Einsatz von therapeutischen Pessaren, die als Ringe, Schalen oder Würfel eine Stützfunktion übernehmen können. Dabei geht sie in das Bauchfell, das Peritoneum, über und fixiert die Gebärmutter.

    Gebärmutter – Befestigung und Blutversorgung

    Zu den Seiten hin wird die Gebärmutter durch eine Bindegewebsplatte am Becken verankert, welche entsprechen ihres Ansatzpunktes an der Gebärmutter als Parametrium (Fundus bis innerer Muttermund), Paracervix (bis zum äußeren Muttermund) und Parakolpium (auf Höhe der Vagina) genannt wird.

    Im Extremfall kommt es zum Gebärmuttervorfall (Uterusprolaps).