Angehörige alkoholiker beratung
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Das Verhalten der Betroffenen, das mit dem Krankheitsbild einhergeht, ermöglicht kaum verlässliche Absprachen und Vereinbarungen. Was sie aber erreichen, ohne es natürlich zu beabsichtigen, ist, dass derjenige einfach, muss man so klar sagen, in Ruhe weiter trinken kann, weil die Konsequenzen einfach nicht spürbar sind. Diese Gruppen sind oft eine wichtige Quelle der Unterstützung und des Verständnisses.
Der Austausch mit anderen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, kann sehr entlastend sein und dazu beitragen, das Gefühl der Isolation zu verringern.
Wenn jemand trinkt, hat er oder sie selbst die Verantwortung dafür.
Wie können Angehörige konkret unterstützen?
Was eine Unterstützung sein kann, ist natürlich, denjenigen zu begleiten. Wenn Sie merken, etwas eskaliert, der Streit wird zu groß, es hat keinen Zweck, nicht dazubleiben, nicht weiter zu streiten, nicht weiter Vorwürfe zu machen, sondern für sich zu sorgen und zu sagen, ich mache jetzt etwas für mich.
Denn: Beim Thema Alkoholsucht Angehörige helfen sind viele nicht allein.
Mehr zum Thema "Alkoholabhängigkeit" erfahren Sie auch in unserem E-Learning. Zusätzlich erfordert das ständige Management von Krisensituationen ein hohes Maß an Zeit, Energie und Ressourcen.
Besonders kritisch ist die Situation, wenn das konsumierende Kind mit der Familie in einer häuslichen Gemeinschaft wohnt.
Zum Beispiel Suchtberatungsstellen sind ja zuständig. Hier sollte man als Angehöriger nur einspringen, wenn ansonsten ein großer Schaden entsteht.
Und wie spricht man gut über den Elefanten im Raum – den problematischen Alkoholkonsum? Auch wenn die Emotionen stark sind:
Vorwürfe sind tabu.
Die Entscheidung, das Problem anzugehen, liegt aber bei ihr. Es zeigt sich: Hilfe für Angehörige von Alkoholikern ist dringend notwendig.
Wie also umgehen mit dem Alkoholproblem der Mutter, des engen Freundes oder des Partners?
Wenn die Gedanken nur noch um die Alkoholabhängigkeit eines geliebten Menschen kreisen, bleibt nur wenig Raum für die eigenen Bedürfnisse.
Angehörige sollten ermutigt werden, diese Form der Unterstützung in Anspruch zu nehmen, um ihre eigene Resilienz zu stärken.
Selbsthilfegruppen für Angehörige
Selbsthilfegruppen bieten eine Plattform für den Austausch von Erfahrungen und Strategien im Umgang mit der Alkoholsucht eines Angehörigen. Ich komme mit, mach du den Termin, nicht der Angehörige übernimmt diese Aufgabe, der Betroffene soll es tun, aber anzubieten mitzukommen.
Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) bietet eine Online-Suche an, über die man Hilfsangebote in der Nähe finden kann.
Ein telefonisches Angebot, das sich auch an Angehörige richtet, ist die „Sucht & Drogen Hotline“ der Drogennotrufe aus Frankfurt/Main und München. Also sowas, wie Ärger auf der Arbeit, Freunde ziehen sich zurück, Schulden, Geldmangel und dergleichen.
Und wenn ich jemanden anspreche als Angehörige, der oder die zu viel trinkt, gelten auch die Regeln der guten Kommunikation, also sachlich bleiben, die Beobachtungen mitteilen und vor allen Dingen auch mitteilen, wie ist es für mich als Angehöriger, dir gegenüber zu sitzen, wenn du zu viel getrunken hast? Das gesamte Familiensystem gerät aus der Balance.
Es gibt verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten für Angehörige von alkoholabhängigen Personen, die helfen können, die Herausforderungen zu bewältigen und die eigene Gesundheit zu schützen.
Professionelle Hilfe und Suchtberatungsstellen
Suchtberatungsstellen, wie sie auf unserer Seite zu Suchtberatungsstellen vorgestellt werden, bieten kostenfreie und anonyme Beratung für Angehörige an, um die Herausforderungen der Alkoholsucht zu bewältigen.
Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht: So rät die Stiftung Gesundheitswissen davon ab, Aufgaben zu übernehmen, für die eigentlich die alkoholabhängige Person verantwortlich ist. Denn Alkoholabhängigkeit kann ganz unterschiedlich aussehen. Diese Gruppen bieten nicht nur emotionale Unterstützung, sondern auch praktische Tipps zur Bewältigung der Situation.
Die Teilnahme an Al-Anon kann Angehörigen helfen, ihre eigenen Bedürfnisse zu erkennen und zu kommunizieren, während sie gleichzeitig lernen, wie sie den alkoholabhängigen Angehörigen unterstützen können, ohne sich selbst zu verlieren.