Chef akzeptiert kündigung nicht Denn wenn die Zustellung absichtlich vereitelt wird, gilt die Kündigung als empfangen, sobald er sie hätte zur Kenntnis nehmen können. 1 Eine Kündigung ist nicht zustimmungspflichtig. · Die Kündigung bedarf der Schriftform. · Derjenige, der sich auf. 2 "Das muss der Arbeitgeber nicht von sich aus bestätigen", stellt Schipp klar. Am besten den Eingang der Kündigung bestätigen lassen. 3 Dies ist jedoch nicht so einfach möglich: Wenn der Arbeitgeber das Kündigungsschreiben übergeben will und der Arbeitnehmer es nicht annimmt. 4 Was wenn Arbeitgeber Kündigung nicht akzeptiert? Wenn Ihr Chef Ihnen trotz der eindeutigen Rechtslage weiter Ärger machen sollte, sollten Sie einen Fachanwalt für Arbeitsrecht konsultieren, um weitere arbeitsrechtliche Schritte zu einzuleiten. “trotzdem ist er der meinung er müsste die Kündigung nicht akzeptieren “. 5 Die Kündigung muss/brauch der Chef nicht bestätigen - es ist eine einseitige Willenserklärung, der sich der Chef zu beugen hat. Die Annahme der Kündigung darf er nicht verweigern bzw. wenn er es tut, macht er sich schadensersatzpflichtig. Wenn es für die Übergabe keine Zeugen gibt, dann zur Sicherheit nochmal per Einschreiben hinterher. 6 Ein Zurückbehaltungsrecht an Betriebsmitteln steht dem Arbeitnehmer nicht zu. Im Unterschied zum Arbeitgeber muss der Arbeitnehmer eine ordentliche Kündigung nicht begründen. Für eine fristlose Kündigung braucht aber auch der Arbeitnehmer einen wichtigen Grund. 7 Dieser tut das nicht und die „Schieberei“ geht weiter. Der inzwischen verzweifelte Personalchef nimmt die Kündigung schließlich wieder an sich und verlässt den Raum. 8 Sollte er sich weigern, die eingeschriebene Kündigung entgegenzunehmen, ist diese trotzdem gültig, und die Frist beginnt zu laufen. Denn wenn die Zustellung absichtlich vereitelt wird, gilt die Kündigung als empfangen, sobald er sie hätte zur Kenntnis nehmen können. 9 Eine Kündigung wird nach ihrem Zugang also wirksam, egal, ob der Empfänger sie akzeptiert oder nicht. Gerade bei der Kündigung durch den Arbeitgeber ist allerdings ein Sonderfall wichtig: Der „Arbeitgeber“ ist oft keine natürliche Person, sondern eine Gesellschaft (z.B. eine GmbH). Die Kündigung unterschreibt dann ein Vertreter. arbeitnehmer kündigung nicht akzeptiert 10